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Die Kartoffelpflanze

Die Kartoffel (bot. Solanum tuberosum) ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschatten- gewächse (Solanaceae), zu der auch Tomaten, Tabak und Auberginen gehören. Der Name „Kartoffel“ bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch die unterirdische Knolle.

Frühkartoffeln werden früher gepflanzt und auch früher wieder geerntet. Hierdurch unterscheiden sie sich von herkömmlichen Kartoffeln. Trotz großer Vielfalt frühreifer Kartoffelsorten, hat uns schon vor Jahren der volle Geschmack der Sorte Annabelle überzeugt. Die festkochende, goldgelbe Knolle ist die perfekte Ergänzung zu jedem Spargelessen.

Kartoffelpflanze
Solanum toberosum ex Strasburger 1900“ von E. Strasburger – Strasburger: Lehrbuch der Botanik für Hochschulen. G.Fischer, Jena 1900. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

Kartoffeln sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und relativ arm an Kalorien. Wegen ihres hohen Vitamin-C Gehaltes werden sie auch „Zitronen des Nordens“ genannt. Zusätzlich enthalten sie wichtige Ballaststoffe und das Eiweiß der Kartoffel ist sehr wertvoll. Die Erfolgsgeschichte der Knolle ist lang. Ihren Anfang nahm sie vor mindestens 6000 Jahren in Südamerika, in den Hochebenen der Anden, wo sie den Indios noch heute als Nahrungsgrundlage dient. Um die Bedeutung der Kartoffel hervorzuheben, bezeichnen Forscher sie auch als „Das Gold der Inkas“. Erst als die Spanier im 16. Jahrhundert das Inkareich eroberten, kam die Kartoffel nach Europa. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis die Knolle in ganz Europa als vollwertiges Nahrungsmittel akzeptiert wurde.

Heute ist die Kartoffel auf allen Kontinenten zu finden und hat sich nach Reis, Weizen und Mais zum wichtigsten Nahrungsmittel der Welt gemausert.